Allergie testen und behandeln in Speyer
Allergiker? Unsere Praxis in Speyer hilft!
Sind Sie Allergiker – oder haben Sie Beschwerden, die Sie nicht zuordnen können? Wir machen den Allergietest in unserer Praxis in Speyer, Rhein-Neckar und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, Ihre Probleme in den Griff zu bekommen.
Welche Beschwerden können durch Allergien hervorgerufen werden?
Allergische Symptome können sich an verschiedenen Organsystemen zeigen.
Auge: Am Auge kann eine Bindehautentzündung auftreten, aber auch eine Lidschwellung oder ein Ekzem der Lider.
Nase: In den Atemwegen findet sich ein saisonaler oder gar ein ganzjähriger Dauerschnupfen. Die Nasenwege können verstopft sein, die Nasenschleimhäute gereizt. Sind die tieferen Atemwege betroffen, können asthmatische Beschwerden auftreten.
Haut: An der Haut zeigt sich die Allergie in Form von Nesseln (Nesselsucht, Urticaria), als Schwellung (Angioödem), als Kontaktekzem oder auch als Neurodermitis.
Magen/Darm: Im Magen-Darm-Trakt können durch Allergien Übelkeit, Durchfälle oder eine Schleimhautentzündung verursacht werden.
Allergien erkennen und behandeln
1. Anamnese (Krankengeschichte): Zunächst wird der Patient zu seinen Beschwerden befragt, um eine erste Einschätzung zu wagen. Wichtig sind auch Informationen über die häusliche und berufliche Lebenssituation des Patienten sowie über bekannte Allergieerkrankungen in der Familie.
2. Allergietest: Liegt ein Verdacht auf Allergie vor, wird ein Allergietest durchgeführt – das geht schnell und unkompliziert. Man unterscheidet vier verschiedene Allergietypen, von denen der Typ I (Soforttypreaktion) sowie der Typ IV (Spättypreaktion) am häufigsten vorkommen und daher zuerst bei uns getestet werden – je nach Anamnese.
Prick-Test: Zur Diagnose von Soforttyp-Allergien werden potentielle Allergene auf die Haut aufgebracht. Dann wird beobachtet, ob an der entsprechenden Teststelle eine Reaktion (Quaddelbildung) auftritt.
Das Auftragen auf die Haut geht schnell – und die Testergebnisse liegen in der Regel nach ca. 20 Minuten vor.
Ergänzend dazu untersuchen wir bei Soforttypreaktionen Ihr Blut im Labor, um der Stärke der Allergie auf die Schliche zu kommen. Aus dem Blut können spezifische Allergieeiweiße isoliert werden – sofern Sie Typ I-Allergiker sind. Die Menge des Allergieeiweißes weist dann die Stärke der Allergie aus.
Epikutantest: Beim Allergietest zur Diagnose von Typ IV-Allergikern werden dem Patienten Pflaster mit den entsprechenden Substanzen auf den Rücken aufgeklebt. Diese verbleiben dort für 48 Stunden. Anschließend erfolgt die erste Testablesung. Nach einem weiteren Tag (72 Stunden) kann das volle Testergebniss begutachtet werden. Sind Sie auf eine der Substanzen allergisch, findet sich eine deutliche Hautreaktion in dem entsprechenden Hautareal - und somit ist das Allergen identifiziert.
3. Behandlung: Neben der Einnahme von Medikamenten, sogenannten Antihistaminika oder Cortison-Präparaten, gibt es auch noch die Möglichkeit der Hyposensibilisierung. Dabei wird der standardisierte Allergenextrakt in steigender Dosis unter die Haut gespritzt – der Kontakt am anderen Ort verändert die Immunreaktion des Körpers. Besonders geeignet ist diese Methode bei Pollen-, Milben- oder Insektengiftallergien. Die durchschnittliche Therapiedauer beträgt drei Jahre – eine signifikante Verbesserung der Symptome liegt bei fast 90% der Patienten vor.
Vereinbaren Sie gerne einen Beratungstermin in unserer Praxis in Speyer.